Manuel Bauer

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Flucht aus Tibet
In Fotografie und Filmdokumentation erzählt Manuel Bauer von der dramatischen Flucht des 6jährigen Mädchens Yangdol, das 1995 an der Hand ihres Vaters „Ihre Heimat verlässt, um Tibeterin zu bleiben.“ Wie bereits tausende Kinder vor ihr flüchtete sie über den 5716 Meter hohen Nangpa Pass nach Nepal und von dort nach Indien. Eine Geschichte, die stellvertretend für ein Volk steht, das seit über 50 Jahren um seine Kultur und Menschenrechte kämpft.

Als Manuel Bauer begann sich in die Tibet-Tragödie einzuarbeiten, und für sich feststellte die Situation der Tibeter dokumentieren zu wollen, entschied er sich eine Flucht zu begleiten.
“Wenn es mir gelänge eine solche Flucht zu dokumentieren, und zu beweisen, dass Leute ihr Leben aufs Spiel setzen, um ihre Heimat, die sie lieben zu verlassen, dann beweist das stellvertretend, dass in diesem Land definitiv etwas nicht stimmt.”
(Manuel Bauer)
Manuel Bauer ist der erste berichtende Fotograf, der jemals eine solche Flucht, die 22 Tage dauerte und unvorstellbare Entbehrungen und körperliche Torturen bedeutet, bewältigte. Zum Interview “Flucht aus Tibet”

Über Manuel Bauer
Manuel Bauer ist Schweizer Journalist und Fotograf. Er wurde 1966 geboren und lebt in Winterthur. Bekannt wurde er vor allem durch seine Langzeitprojekte welche er in Tibet realisiert, insbesondere durch seine Reportage “Flucht aus Tibet”. Seit 2001 begleitet er auf bislang über 40 Reisen den Dalai Lama als offizieller Fotograf. Seine Werke wurden in vielen Ausstellungen präsentiert und er erhielt zahlreiche Auszeichnungen im In- und Ausland.